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Fakultät Geoinformation

Übergabe der Schilde
DresdenConcept
Prof. Brigitte Voit (Vorstandsmitglied von DRESDEN-concept), Dr. Christian Kleber, (Universitätsklinikum Carl Gustav Carus) und Christoph Engler (Städtische Kliniken Dresden) bei der Übergabe der Gesichtsschilde

DRESDEN-concept produziert 3D-gedruckte Gesichtsschilde für Dresdner Kliniken – mit dabei das Rapid-Labor der HTW Dresden

Erstellt von Pressestelle |

Zahlreiche DRESDEN-concept-Partner (DDc) stellen in Kooperation mit dem Branchenverband für Biotechnologie und Medizintechnik biosaxony im 3D-Druck Gesichtsschilde für medizinisches Personal her. Gestern wurden mehrere solcher Gesichtsschilde vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an die Städtischen Kliniken Dresden übergeben.

 

Der Wissenschaftsverbund, dem auch die HTW Dresden angehört, hatte vergangene Woche seine Partner aufgerufen, ihre Kompetenzen in Sachen 3D-Druck zu bündeln, um bei möglichen Lieferengpässen von medizinischen Bedarfsteilen auszuhelfen. Der Aufruf traf auf große Resonanz: Fast 50 3D-Drucker aus Dresdner und Leipziger Forschungseinrichtungen stehen nun zur Verfügung. Auch die HTW Dresden beteiligt sich an dem Projekt.

Ausgehend von Open Source-Dokumenten zur Herstellung von Gesichtsschilden entwickelten die Wissenschaftler gemeinsam mit Mitarbeitern der Dresdner Kliniken Passformen, die auch bei einer dauerhaften Benutzung einen angenehmen Tragekomfort bieten. Die 3D-Druckdaten stellen biosaxony und DRESDEN-concept auf ihren Webseiten kostenfrei zur Verfügung. Anhand dieser Daten werden die Modelle im Rapid-Labor der HTW Dresden seit dieser Woche von Prof. Thomas Himmer, Stefan Preuße, Dr. Katja Günther (Maschinenbau), Volker Mahn (Design) und Kathleen Schäfer (Geoinformatik) produziert.

Gedruckt wird mit der Fused Deposition Modeling Technologie (FDM) und dem Kunststofflasersinterverfahren. Zirka 20 Stück werden auf diese Weise täglich hergestellt. Zweimal in der Woche holt der zentrale Fahrdienst der TU Dresden die Teile ab und bringt sie an die zentrale Krankenhausleitstelle am Uniklinikum. Dort werden sie geprüft, desinfiziert, montiert und für die Verteilung vorbereitet.

Kontakt

Dr.-Ing. (FH) Katja Günther

Dr.-Ing. (FH) Katja Günther