Studienprojekte und Exkursionen

Fakultät Geoinformation

Studentische Projekte und Exkursionen

Während des Studiums an unserer Fakultät finden zahlreiche studentischen Exkursionen und Projekte statt. Einige größere Projekte möchten wir auf diesen Seiten vorstellen.

Austauschpraktikum mit unserer Partnerhochschule in Muttenz/Schweiz

Alljährlich reist eine kleine Gruppe von Studierende unserer Fakultät für ein zweiwöchiges Austauschpraktikum zu unserer Partnerhochschule, der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), nach Muttenz in der Schweiz. Hier absolvieren sie gemeinsam mit den Schweizer Studenten verschiedene Messungen unter anderem zur Überwachung eines bergsturzgefährdeten Gebietes sowie die Auswertung der gewonnenen Daten. Natürlich kommen auch verschiedene Freizeitaktivitäten nicht zu kurz.

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Wolffried Wehmann

Messkampagne Schweiz
Michael Görke, Benedikt Jakobi und Conrad Zehrfeld

Silberbergwerk Freiberg

Am 6.1.18 besuchte der Absolventenjahrgang des Fernstudienganges Vermessungswesen das Silberbergwerk in Freiberg. Nach dem Umkleiden ging es mit dem Förderkorb auf Seilfahrt in 150m Tiefe. Dort wurde uns von ortskundigen Bergleuten das Erzbergwerk gezeigt. Wir erhielten einen Eindruck von der harten Arbeit der Bergleute früherer Jahrhunderte. Nach 2,5 Stunden erblickten wir wieder das Tageslicht. Im Anschluss besuchten wir noch die markscheiderisch-geodätische Instrumentensammlung der TU Freiberg. Ein bleibendes Erlebnis für uns alle.

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Lehmann

Exkursion zum Silberbergwerk in Freiberg

Kurozwęki/Polen

Das Polen-Projekt in Kurozwęki geht in die nächste Runde!

Am 16. September startete eine Gruppe Studenten mit Prof. Zimmermann, um gemeinsam mit weiteren Studierenden (TU Kraków, Hochschule Darmstadt und der Frankfurt University of Applied Sciences) die verschiedenen Arbeiten dort fortzuführen. Nach rund achtstündiger Fahrt war das ca. 120 km nordöstlich von Kraków liegende Ziel erreicht. Schloss und Areal von Kurozwęki bieten ideale Bedingungen für die Arbeiten. 

Am Montag erfolgte eine erste ausgedehnte Besichtigung des Geländes, wobei auch die beiden, insgesamt 48 Tiere umfassenden Bisonherden zu sehen waren. Im Anschluss wurden die zu erledigenden Aufgaben mit dem Schlossherrn abgeklärt. Außerdem erfolgte das Aufsuchen und die Kontrolle der letztmalig vor einem Jahr genutzten Anschlusspunkte des flächendeckenden Festpunktnetzes mittels einer vor vier Jahren speziell entwickelten GNSS-RTK-Lösung mit lokaler Basisstation. 

Die wichtigsten Aufgaben in diesem Jahr ist die Planung einer optimalen Be- und Entwässerung der Wiesen und Weideflächen im Projektgebiet. Dies wird durch das Setzen weiterer Grundwassermesspegel unterstützt. Für die Planungsaufgaben ist bei den Bauingenieur- bzw. Wasserbaustudenten das Digitale Geländemodell als Grundlage besonders gefragt. Wie im vergangenen Jahr erfolgt auch die Erstellung eines speziellen Höhenmodells von weiteren Wiesen für das Be- und Entwässerungsprojekt und z. B. auch von Fassadenaufnahmen des Schlosses auf der Grundlage von Bildern der Befliegung mit einem UAV. sowie Letztlich wird durch die Dresdner Studierenden das umfangreiche Planwerk aktualisiert. Die GNSS-RTK-Lösung ermöglicht bei allen Arbeiten effiziente und schnelle Punktbestimmungen.

Nach der ersten intensiven Arbeitswoche stand am Sonntag ein Ausflug auf dem Programm, durchaus mit fachlichem Bezug. Ziel war die alte Königsstadt Sandomierz. Neben der sehenswerten Altstadt war die Gruppe auch in einer nahegelegenen Lößschlucht, wo die Bodenschichtung gut zu beobachten war.

In den kommenden Tagen werden die Arbeiten fortgesetzt und zum Abschluss gebracht. Eine erste Präsentation der Arbeitsergebnisse wird vor dem Schlossherrn hier in Kurozwęki stattfinden. Eine weitere Vorstellung der Ergebnisse soll vsl. an der Partnerhochschule (TU Kraków) stattfinden. Danach wird es noch die Möglichkeit geben, am kommenden Freitag die zweitgrößte Stadt Polens zu erkunden. Einen Tag später geht es dann wieder zurück nach Dresden.

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Jörg Zimmermann

Schloss Kurozwęki
Schloss Kurozwęki
Exkursionsteilnehmerinnen und -teilnehmer
Exkursionsteilnehmerinnen und -teilnehmer
Vermessungsarbeiten in Kurozwęki
Vermessungsarbeiten in Kurozwęki

Namibia

Exkursion nach Namibia

Bereits seit 1996 findet im zweijährlichen Rhythmus eine Exkursion einer kleinen Gruppe von Studierenden unter Leitung von Prof. Dr. Uwe Jäschke nach Namibia statt. Ziel der Exkursion ist die Erfassung sowie Aktualisierung der Verkehrsinfrastruktur, der Siedlungen sowie der touristischen Sehenswürdigkeiten zur Erstellung und Laufendhaltung einer umfassenden, genauen und detailreichen Namibia-Karte.

Darüber hinaus erhalten die Studierenden während der zweiwöchigen Exkursion die Gelegenheit die großartige Landesnatur und Kultur Namibias näher kennenzulernen.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Uwe Jäschke

CAD-Projekt in Bad Muskau

CAD-Projekt in Bad Muskau

Kurz vor Beginn der Vorlesungszeit im Wintersemester startet das jeweilige 3. Semester der Vermesser zu einer einwöchigen Exkursion zum Fürst-Pückler-Park nach Bad Muskau in der Oberlausitz. Der Fürst-Pückler-Park gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist mit einer Gesamtfläche von 830 Hektar der größte Landschaftspark im englichen Stil in Zentraleuropa. Circa ein Drittel der Fläche liegt auf deutscher, zwei Drittel auf polnischer Seite.

Im Rahmen der Lehrveranstaltung CAD-Projekt wird ein Teil des Fürst-Pückler-Parks bei Bad Muskau aufgemessen und in einem Lageplan dargestellt.Während der Exkursion lernen die Studierenden an einem praktischen Beispiel Daten effektiv und strukturiert zu erfassen und normgerecht in einem CAD-Projekt darzustellen.

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Christian Clemen

Geografisch-topografische Exkursion ins Vogtland

Geografisch-topografische Exkursion ins Vogtland

Am Ende des Sommersemesters startet alljährlich das 2. Semester der Kartographen zur geografisch-topografischen Exkursion in das Vogtland. Im Rahmen der einwöchigen Exkursion lernen die Studierenden die Aufnahme des Geländes, die Überprüfung des Wanderwegenetzes sowie die Zeichensetzung und Gestaltung von Wanderkarten.

Die Studierenden helfen mit ihrer Arbeit das Kartenwerk im Vogtland aktuell zu halten. Des Weiteren werden die Daten vom Amt für Kataster und Geoinformation des Landkreises genutzt um das bestehende Geoinformationssystem auf dem Laufenden zu halten.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Uwe Jäschke