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Fakultät Geoinformation

Mädchen im Labor der Elektrotechnik
HTW Dresden/ Peter Sebb
Eine Welt ohne Elektrotechnik? Das ist heute kaum vorstellbar, schon gar nicht am Girl´s Day! Die Experimente mit starken und schwachen Strömen wurden von Kirsten Schellenberger begleitet.

Das war der Girls‘ Day 2022 an der HTW Dresden

Erstellt von Pressestelle |

Zum Girls‘Day am 28. April begrüßte die HTW Dresden 55 Schülerinnen, die in acht Workshops aus Naturwissenschaften und Technik experimentierten und forschten.

Am 28. April öffneten sich anlässlich des 22. Mädchen-Zukunftstages die Türen der HTW Dresden für Schülerinnen aus ganz Sachsen. 55 Schülerinnen im Alter von 11 bis 17 Jahren nahmen an den acht Workshops aus den Bereichen Maschinenbau, Informatik/Mathematik, Geoinformation und Chemieingenieurwesen teil.

Dass eine Welt ohne Elektrotechnik kaum vorstellbar ist, erfuhren die Schülerinnen im Workshop der Fakultät Elektrotechnik bei Experimenten mit starken und schwachen Strömen. Dabei erforschten sie nicht nur, wie der Strom aus der Steckdose kommt und Lampen zum Leuchten bringt, sondern fühlten auch, wie sich um Leitungen ein starkes elektomagnetisches Umfeld aufbaut. Als „Metallversteherinnen“ schlüpften acht Schülerinnen in die Rolle des Froschkönigs, um im Workshop der Produktionstechnik das Rätsel um die verlorene goldene Kugel zu lösen. In der Virtual Reality analysierten sie Molekülstrukturen von Metallen, um herauszufinden in welcher virtuellen Kiste sich die Kugel befindet. An der Fakultät Informatik/Mathematik machten sich 11 Teilnehmerinnen mit dem Mikrocontroller Calliope-Mini vertraut und programmierten ein Mini-Gewächshaus in der Flasche mit optimalen Wachstumsbedingungen für Pflanzen.

Im Chemielabor verfolgten acht Schülerinnen aus Elsterwerda den chemischen Herstellungsprozess von Kosmetikprodukten. Im ersten Teil des Workshops stellten sie selbst Deodorant und Seife her und erfuhren im zweiten Teil, wie aus Kunststoffgranulat Verpackungen hergestellt werden. Dafür schäumten sie Polystyrol als Basis für eine Styropor-Verpackung. Für einige Schülerinnen ging es auf das Kfz-Testfeld der HTW Dresden. Dort erlebten sie die Testung verschiedener Umfeldsensoren (Radar, Lidar) und der Einparkassistenz von Fahrzeugen.Im Workshop „3D-Druck Live“ lernten die Teilnehmerinnen 3D-Druckverfahren kennen und starteten den Druck eines eigenen Objektes.

In der Fakultät Geoinformation waren die Teilnehmerinnen Umweltveränderungen auf Spur und analysierten mit Satellitenbilddaten die Auswirkungen einer Heuschreckenplage auf die Vegetation. Im Workshop „Ich sehe was, was Google Maps nicht sieht!“ stellte die Fakultät freie Kartendienste, wie z.B. das Geoportal Sachsenatlas, den Themenstadtplan Dresden und die Weltkarte Open Street Map vor.

Das Feedback der Teilnehmerinnen und der Workshopleiter*innen war sehr positiv. Sie berichteten von einem spannenden Tag und viel Spaß bei den Experimenten. Ein großes Dankschön gilt allen, die diesen Tag zu einem wissenschaftlich spannenden Erlebnis für die jungen Frauen werden ließen. Einige Schülerinnen wollen die HTW Dresden im nächsten Jahr wieder besuchen. Schon jetzt können sich alle Interessierten den nächsten Girls‘ Day am 27. April 2023 vormerken.

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Kontakt

Dipl.-Soz. Carolin Schaufel

Koordinatorin Professorinnenprogramm

Dipl.-Soz. Carolin Schaufel