Capacity Building in Afrika - CEMEREM

Fakultät Bauingenieurwesen

Capacity Building in Afrika - CEMEREM

CEMEREM Kenyan-German "Centre of Excellence for Mining, Environmental Engineering and Resource Management"

8. Afrikanisch-Deutsches Exzellenzzentrum

Ein Verbundprojekt der HTW Dresden (Projektleitung), der Taita Taveta University (TTU) und der TU Bergakademie Freiberg  zur Entwicklung eines Zentrums für Bergbau, Umweltingenieurwesen und Ressourcenmanagement. Ziel des Projektes ist es, die für die geplante wirtschaftliche Entwicklung fehlenden jungen Ingenieure auszubilden und wissenschaftliche Zusammenarbeit und Forschung zu fördern.

Ziele

  • Entwicklung entsprechender  Curricula (B.Eng., M.Sc. and PhD) um die praxisorientierte Ausbildung von Ingenieuren und Managern vor Ort  zu sichern,
  • Ausbildung einer neuen Generation von Bergbau- und Umweltingenieuren, Verfahrenstechnikern und Ressourcenmanagern für Industrie und Verwaltung,
  • Aus- und Weiterbildung des dafür an der TTU nötigen Lehrpersonals,
  • Einbeziehung von Industrie und Verwaltung um die Qualität der Programme zu gewährleisten und die zur Entwicklung der Wirtschaft notwendige Forschung zu koordinieren und durchzuführen
  • Verfolgung eines umfassenden Nachhaltigkeitskonzeptes, das soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte gleichermaßen berücksichtigt,
  • Entwicklung von Weiterbildungsangebote für Berufstätige der Region.

Kenia hat ein großes Potential im Bereich Bergbau, die Erkundung von Bodenschätzen hat aber gerade erst begonnen. Kenia gilt immer noch als Erzeuger landwirtschaftlicher Produkte wie z.B: Tee, Kaffee, Mais und Bohnen. Dennoch ist Kenia bereits ein weltweit bedeutender Exporteur von nichtmetallischen Mineralien wie Natriumkarbonat (drittgrößter Weltproduzent)  oder Flussspat. Titan, Gold und Eisen werden bereits ebenfalls gefördert und exportiert. Die in der Küstenregion gefundenen Lagerstätten an seltenen Erden sind eine weitere Grundlage für die Weiterentwicklung des Bergbaus von derzeit 1% des Bruttoinlandsprodukts zu den anvisierten 6,5% (Kenyan Mining Investment Handbook 2015). Dieses Ziel zu erreichen, erfordert nicht nur kompetente Bergbauexperten sondern auch Umweltingenieure, die die Entwicklung begleiten können und Lösungen für die Konflikte zwischen Bergbau, Umwelt und Natur finden. Hier spielen Forschung und internationaler Austausch eine ganz entscheidende Rolle.

    CEMEREM bietet folgende Programme an:

    • BSc Mining and Mineral Processing Engineering
    • MSc Mining Engineering
    • MBA Natural Resource Management
    • MSc Process Engineering
    • MSc Environmental Engineering
    • PhD Mining Engineering
    • PhD Process Engineering

    Für diese Programme bietet CEMEREM Stipendien an. Die Lehre wird von deutschen Partnerhochschulen unterstützt.

     

    • Autarke Trinkwasserdesinfektionsanlage für die Versorgung auf dem Campus sowie für  Lehre und Forschung
    • 3 Biogasanalgen für die Versorgung der Küchen mit Brennmaterial
    • 1 Biogasanlage für Forschung und Lehre
    • Agro-Photovoltaikanlage für die Forschung im Bereich Wasser-Boden-Energie
    • Pilotanlage zum Verarbeiten von Macadamianüssen
    • Entwicklung einer Online-Verkaufsplattform für Edelsteine
    • Nachhaltige Konzepte für Abwasser und Abfall auf dem Campus
    • Autarke Energieversorgung der TTU

    Taita Taveta University, Voi, Kenia - Prof. Fred Simiyu Baras

    TU Bergakademie Freiberg- Prof. Dr. Carsten Drebenstedt

    Hochschule Zittau / Görlitz - Prof. Dr.-Ing. Jürgen I. Schoenherr

     

    Projektleiter

    Prof. Dr. rer. nat. Ulrike Feistel

    Studiendekanin Master Environmental Engineering

    Prof. Dr. rer. nat. Ulrike Feistel

    Projektkoordinator:

    Dipl.-Hydrol. Susanna Kettner

    Projektkoordinatorin CEMREM

    Dipl.-Hydrol. Susanna Kettner

    Funded by: